DHBU, GESWO, GWM, DBFV  
...und andere Baufirmen und Finanzierungsberatungsgesellschaften...




DHBU Deutsche Haus & Bau Union GmbH & Co. KG, GESWO Gesellschaft für besseres Wohnen mbH & Co. KG, GWM Grund - Wert Massivhaus GmbH & Co. KG, DBFV Deutsche Baufinanzierungsvermittlungs AG ...und andere Baufirmen und Finanzierungsberatungsgesellschaften...



Hinweis vorab: Am 6.1.2011 kam es in RTL (Sendung Punkt12) zu einem Fernsehbericht. DIeser kann zB über RTLnow.de auch nachfolgend noch gesehen werden. Teile des Berichtes wurden in dem Büro der RAKanzlei Winter & Partner GbR gedreht.

Bei einem Hausbauprojekt und dessen Finanzierung sollte man sich -schon wegen der hohen Summen um die es geht- vor Unterzeichnung von Verträgen- beraten lassen. Die Verbraucherzentralen sind neben den Fachanwälten für Baurecht sicher eine zu empfehlende Anlaufstelle hierfür.

Man sollte sich auch danach erkundigen, bei welcher Firma der/die Geschäftsführer(in) zuvor tätig war und mit welchen geschäftlichen Konzepten "gearbeitet" wird. Nachfragen sollte man nicht nur danach, ob die geschäftlichen Konzepte in jeder Hinsicht BEDENKENFREI sind, sondern auch, ob eine andere Firma (Fragen Sie bitte nach dem Namen) entsprechende Konzepte unter einem anderen Namen angeboten hat oder anbietet.

Man sollte auch versuchen mit dem Geschäftsführer / der Geschäftsführerin persönlich in Kontakt zu treten (nach Auskunft des sog Hausberatungszentrums -dieses bearbeitet die Telefonate, wenn die DHBU telefonisch nicht erreichbar ist- vom 15.6.2010 soll die Geschäftsführerein der DHBU aus gesundheitlichen Gründen die Firma vor mehreren Wochen verlassen haben) und sich an "einen Tisch" zu setzen und sollte KONKRETE Auskünfte verlangen. Wenn man zu den gestellten Fragen nichts schriftliches erhalten sollte, ist es natürlich besser, wenn man zumindest einen Zeugen an seiner Seite hat.

Nachfragen sollte man auch, ob die Baufirma zu einer Muttergesellschaft gehört bzw gehörte und auch danach, welche weiteren Firmen zu dem Firmenverbund gehören und gehörten. Die Ermittlung der sog Historie kann bedeutsam sein.

Nachfragen sollte man auch, ob es Streitigkeiten mit bisherigen Bauherren (außergerichtlich und/oder gerichtlich) und /oder aus Bauherrensicht nicht erfüllte Ansprüche gibt und worauf sich diese Streitigkeiten / Auseinandersetzungen KONKRET beziehen.

Manche Bauherren machen sich jedenfalls ihr Gedanken, wenn sie feststellen, dass es bei der DHBU, GWM, DBFV personelle Verflechtungen zu privileg Massivhaus gibt und von der DHBU und der GWM zB das Geschäftskonzept der privileg Massivhaus "Eigenheimzulage" übernommen und mit neuem Namen versehen wurde. Mitunter wird daher auch von "altem Wein in neuen Schläuchen"gesprochen...


ACHTUNG RUNDSCHREIBEN DER GWM von Juni 2010 an stille Gesellschafter:




Sehr geehrte Frau ………..,

sehr geehrter Herr ………..,



Sie haben sich zusammen mit uns und vielen weiteren Kunden entschlossen, neue und einzigartige Wege im Bereich der Immobilienfinanzanlagen zu gehen. Sie sind deshalb stiller Teilhaber bei der GWM Grund-Wert Massivhaus GmbH & Co. KG geworden und nehmen so an dem patentierten System „11 statt 30“ teil.



In den letzten Monaten konnte das Unternehmen gemäß der abgestimmten Geschäftspläne an deren Umsetzung erfolgreich arbeiten. So konnten insgesamt über 50 stille Teilhaber gewonnen werden und der Ankauf des Grundstücks „Kundtanger“ in Berlin vollzogen werden. Die Bauanträge wurden gestellt und stellenweise liegen sogar die Baugenehmigungen vor.



Nun allerdings hat sich herausgestellt, dass bei diesem Grundstück ein grundrechtliches Problem vorliegt, welches wir nicht zu verantworten haben und den Vertragspflichten des Verkäufers, der Design Bau AG aus Kiel, zuzuordnen ist. Das Grundstück wird durch eine Privatstraße erschlossen, die allen Anliegern und Anlegern zu Bruchteilen gehört. Hieraus leiten sich Pflichten und Rechte ab, die für jeden Eigentümer die wirtschaftliche und rechtliche Sicherheit für Nutzung, Zugang und Bewirtschaftung seines Objektes schaffen. Diese so genannte Gemeinschaftsordnung sollte bereits lange erlassen und in den Grundbüchern verankert sein – so jedenfalls wurde uns dies im Ankaufsvertrag zugesichert.



Heute wissen wir, dass dies nicht so ist. In der Konsequenz besteht keine grundbuchlich gesicherte Regelung des Gemeinschaftsverhältnisses und die gegenseitige Absicherung der Eigentümer des „Kundtangers“ fehlt. Für unsere Kunden würde dies ein nicht kalkulierbares rechtliches und damit dann auch wirtschaftliches Risiko bedeuten. Eine Heilung dieses Zustandes ist durch uns nicht zu bewirken, da es am „Kundtanger“ auch Alteigentümer gibt, die mit uns nichts zu tun haben.



Wir haben die „Design Bau AG“ aufgefordert, diesen Zustand im Sinne ihrer vertraglichen Pflichten zu beenden und die wechselseitige Absicherung aller Bruchteileigentümer der Privatstraße „Kundtanger“ herzustellen. Würde dies zügig erfolgen, so müssten wir im Wesentlichen über eine zeitliche Verzögerung des Projektes sprechen. Aufgrund der ersten Reaktionen aus Kiel müssen wir leider berechtigte Zweifel daran haben, dass das beschriebene Problem in Ihrem Sinne überhaupt, geschweige denn schnell gelöst werden kann. Im Gegenteil ist von einem jahrelangen Rechtsstreit auszugehen.



Ein weiteres nun gleichzeitig akut gewordenes Problem betrifft die Finanzbehörden. Bislang konnten die Vorlaufkosten inkl. der Kundenförderung sofort geltend gemacht und Vorsteuer gezogen werden. Dies reduzierte den Liquiditätsbedarf der Firma in der Vorlaufphase und war in den Geschäftsplänen auch so berücksichtigt worden.



Über dieses Vorgehen bestand jahrelang Einigkeit mit den Finanzbehörden, sogar eine schriftliche Stellungnahme liegt vor. Im Rahmen einer Umsatzsteuersonderprüfung stellten sich nun die Prüfer auf einen anderen Standpunkt und erklärten das bisher abgestimmte Verfahren für ungültig. Gleichzeitig berechneten sie die Umsatzsteuerzahllasten gemäß einer anderen Auslegung zu ihren Gunsten neu und stellten der GWM sofort fällige Steuerbescheide über rund 140.000 Euro aus. Trotz erheblicher Anstrengungen konnten wir keinen Bestandschutz durchsetzen. Viel schlimmer allerdings ist die Tatsache, dass bei entsprechender Anwendung der neuen Regeln sich die korrekte Zahllast durch den zwischenzeitlichen Projektfortschritt um rund 100.000 Euro reduziert hat. Die Finanzbehörden aber ignorieren die daraus abgeleiteten Änderungsanträge der Steuerberater und haben nun über die volle Summe Zwangsmaßnahmen gegen die Gesellschaft eingeleitet.



Beide Vorgänge haben leider weitreichende Konsequenzen. Die Geschäftsplanung und die Kalkulation der Projektgesellschaft GWM beinhalteten naturgemäß keinen Puffer für eine solch vertragswidrige Situation mit entsprechendem Rechtsstreit und diese, aus unserer Sicht und der unserer Steuerberater, willkürliche Herangehensweise des Finanzamtes. Die geplanten Puffer sollen die normalen Risiken der ordentlichen Geschäftstätigkeit abdecken und werden durch diese Situation kurzfristig verbraucht sein. Vor diesem Hintergrund besteht dringender Handlungsbedarf durch die Geschäftsleitung. Eine Task Force bemüht sich um die sofortige Rücknahme der Zwangsmaßnahmen durch die Finanzbehörden und um die Lösung der grundbuchlichen Risiken auf dem Grundstück „Kundtanger“. Parallel haben wir sämtliche planerischen und baulichen Aktivitäten gestoppt und eine Ausgabensperre verhängt. Des Weiteren haben wir auch intern einige organisatorische Veränderungen durchgeführt und eine neue Geschäftsleitung berufen.



Die Lage insgesamt gefährdet in erheblichem Maße die Geschäftsgrundlage und wird bei Fortbestehen die Geschäftsführung zwingen, ihren gesetzlichen Pflichten nachzukommen und die Regelinsolvenz anzumelden.



Wir tun alles in unserer Macht stehende, um diese Situation abzuwenden. Jedoch spielt die Zeit gegen uns und die Problemlösung ist nicht ohne die Finanzbehörden und die Design Bau AG möglich. Wir können nur inständig hoffen, dass beide Parteien sich ihrer Verantwortung genauso bewusst sind, wie wir der unsrigen.



Für Ihre Fragen haben wir eine besondere Mail-Adresse eingerichtet. Unter kundenbetreuung-kundtanger@grundwert-massivhaus.de stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Die persönliche Erreichbarkeit der Ihnen bekannten Ansprechpartner ist aus nachvollziehbaren Gründen eingeschränkt, da sich die Prioritäten eindeutig auf die Behebung der Situation konzentrieren müssen. Die Betreuung Ihrer Mails ist in jedem Fall kurzfristig gewährleistet.



Auch wenn wir uns wünschen würden, Sie nicht mit diesen Informationen belasten zu müssen, so bleibt festzuhalten, dass die hinter unserem gemeinsamen Antritt stehenden Ideen unverändert ihre Berechtigung und Gültigkeit besitzen und wir hoffen, mit Ihnen den vereinbarten Weg weiter beschreiten zu können.



Mit freundlichen Grüßen



……



GWM Grund-Wert Massivhaus GmbH & Co. KG


ACHTUNG Rundschreiben der GWM im Juni 2010 an Personen, bei denen zudem auch die Miet-Garant bereits ins Spiel kam (Hinweis: die zusätzliche Passage ggü obigem Rundschreiben wurde diesseits am Anfang und Ende mit *** versehen ):



Sehr geehrte Frau ………..,

sehr geehrter Herr ………..,



Sie haben sich zusammen mit uns und vielen weiteren Kunden entschlossen, neue und einzigartige Wege im Bereich der Immobilienfinanzanlagen zu gehen. Sie sind deshalb stiller Teilhaber bei der GWM Grund-Wert Massivhaus GmbH & Co. KG geworden und nehmen so an dem patentierten System „11 statt 30“ teil.



In den letzten Monaten konnte das Unternehmen gemäß der abgestimmten Geschäftspläne an deren Umsetzung erfolgreich arbeiten. So konnten insgesamt über 50 stille Teilhaber gewonnen werden und der Ankauf des Grundstücks „Kundtanger“ in Berlin vollzogen werden. Die Bauanträge wurden gestellt und stellenweise liegen sogar die Baugenehmigungen vor.



Nun allerdings hat sich herausgestellt, dass bei diesem Grundstück ein grundrechtliches Problem vorliegt, welches wir nicht zu verantworten haben und den Vertragspflichten des Verkäufers, der Design Bau AG aus Kiel, zuzuordnen ist. Das Grundstück wird durch eine Privatstraße erschlossen, die allen Anliegern und Anlegern zu Bruchteilen gehört. Hieraus leiten sich Pflichten und Rechte ab, die für jeden Eigentümer die wirtschaftliche und rechtliche Sicherheit für Nutzung, Zugang und Bewirtschaftung seines Objektes schaffen. Diese so genannte Gemeinschaftsordnung sollte bereits lange erlassen und in den Grundbüchern verankert sein – so jedenfalls wurde uns dies im Ankaufsvertrag zugesichert.



Heute wissen wir, dass dies nicht so ist. In der Konsequenz besteht keine grundbuchlich gesicherte Regelung des Gemeinschaftsverhältnisses und die gegenseitige Absicherung der Eigentümer des „Kundtangers“ fehlt. Für unsere Kunden würde dies ein nicht kalkulierbares rechtliches und damit dann auch wirtschaftliches Risiko bedeuten. Eine Heilung dieses Zustandes ist durch uns nicht zu bewirken, da es am „Kundtanger“ auch Alteigentümer gibt, die mit uns nichts zu tun haben.



Wir haben die „Design Bau AG“ aufgefordert, diesen Zustand im Sinne ihrer vertraglichen Pflichten zu beenden und die wechselseitige Absicherung aller Bruchteileigentümer der Privatstraße „Kundtanger“ herzustellen. Würde dies zügig erfolgen, so müssten wir im Wesentlichen über eine zeitliche Verzögerung des Projektes sprechen. Aufgrund der ersten Reaktionen aus Kiel müssen wir leider berechtigte Zweifel daran haben, dass das beschriebene Problem in Ihrem Sinne überhaupt, geschweige denn schnell gelöst werden kann. Im Gegenteil ist von einem jahrelangen Rechtsstreit auszugehen.



Ein weiteres nun gleichzeitig akut gewordenes Problem betrifft die Finanzbehörden. Bislang konnten die Vorlaufkosten inkl. der Kundenförderung sofort geltend gemacht und Vorsteuer gezogen werden. Dies reduzierte den Liquiditätsbedarf der Firma in der Vorlaufphase und war in den Geschäftsplänen auch so berücksichtigt worden.



Über dieses Vorgehen bestand jahrelang Einigkeit mit den Finanzbehörden, sogar eine schriftliche Stellungnahme liegt vor. Im Rahmen einer Umsatzsteuersonderprüfung stellten sich nun die Prüfer auf einen anderen Standpunkt und erklärten das bisher abgestimmte Verfahren für ungültig. Gleichzeitig berechneten sie die Umsatzsteuerzahllasten gemäß einer anderen Auslegung zu ihren Gunsten neu und stellten der GWM sofort fällige Steuerbescheide über rund 140.000 Euro aus. Trotz erheblicher Anstrengungen konnten wir keinen Bestandschutz durchsetzen. Viel schlimmer allerdings ist die Tatsache, dass bei entsprechender Anwendung der neuen Regeln sich die korrekte Zahllast durch den zwischenzeitlichen Projektfortschritt um rund 100.000 Euro reduziert hat. Die Finanzbehörden aber ignorieren die daraus abgeleiteten Änderungsanträge der Steuerberater und haben nun über die volle Summe Zwangsmaßnahmen gegen die Gesellschaft eingeleitet.



Beide Vorgänge haben leider weitreichende Konsequenzen. Die Geschäftsplanung und die Kalkulation der Projektgesellschaft GWM beinhalteten naturgemäß keinen Puffer für eine solch vertragswidrige Situation mit entsprechendem Rechtsstreit und diese, aus unserer Sicht und der unserer Steuerberater, willkürliche Herangehensweise des Finanzamtes. Die geplanten Puffer sollen die normalen Risiken der ordentlichen Geschäftstätigkeit abdecken und werden durch diese Situation kurzfristig verbraucht sein. Vor diesem Hintergrund besteht dringender Handlungsbedarf durch die Geschäftsleitung. Eine Task Force bemüht sich um die sofortige Rücknahme der Zwangsmaßnahmen durch die Finanzbehörden und um die Lösung der grundbuchlichen Risiken auf dem Grundstück „Kundtanger“. Parallel haben wir sämtliche planerischen und baulichen Aktivitäten gestoppt und eine Ausgabensperre verhängt. Des Weiteren haben wir auch intern einige organisatorische Veränderungen durchgeführt und eine neue Geschäftsleitung berufen.



***Für Sie bedeutet dies leider, dass die von der Hausverwaltung Miet-Garant für Sie eingerichteten Verwaltungskonten nicht mehr mit Geldern von uns für zwischenzeitlich anfallende Kosten befüllt werden können und Sie selbst für die Deckung sorgen müssen. Ohne Deckung werden auch Lastschriften auf diesen Konten nicht mehr abgebucht. Es steht Ihnen selbstverständlich frei, den Verwaltervertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen und den Auftrag zur Kontenschließung zu erteilen. Bitte denken Sie aber in diesem Fall an die Bekanntgabe einer neuen Kontonummer für die ggf. erteilten Lastschrifteinzüge.***


Die Lage insgesamt gefährdet in erheblichem Maße die Geschäftsgrundlage und wird bei Fortbestehen die Geschäftsführung zwingen, ihren gesetzlichen Pflichten nachzukommen und die Regelinsolvenz anzumelden.



Wir tun alles in unserer Macht stehende, um diese Situation abzuwenden. Jedoch spielt die Zeit gegen uns und die Problemlösung ist nicht ohne die Finanzbehörden und die Design Bau AG möglich. Wir können nur inständig hoffen, dass beide Parteien sich ihrer Verantwortung genauso bewusst sind, wie wir der unsrigen.



Für Ihre Fragen haben wir eine besondere Mail-Adresse eingerichtet. Unter kundenbetreuung-kundtanger@grundwert-massivhaus.de stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Die persönliche Erreichbarkeit der Ihnen bekannten Ansprechpartner ist aus nachvollziehbaren Gründen eingeschränkt, da sich die Prioritäten eindeutig auf die Behebung der Situation konzentrieren müssen. Die Betreuung Ihrer Mails ist in jedem Fall kurzfristig gewährleistet.



Auch wenn wir uns wünschen würden, Sie nicht mit diesen Informationen belasten zu müssen, so bleibt festzuhalten, dass die hinter unserem gemeinsamen Antritt stehenden Ideen unverändert ihre Berechtigung und Gültigkeit besitzen und wir hoffen, mit Ihnen den vereinbarten Weg weiter beschreiten zu können.



Mit freundlichen Grüßen



……



GWM Grund-Wert Massivhaus GmbH & Co. KG


ANFANG JULI 2010 verkündete Hr Thomas Görlich, der neue Geschäftsführer der GWM (Hr Riechert hat die Firma mehr oder weniger "spontan" verlassen) folgendes auf der GWM Homepage:


"Sehr geehrte Damen und Herren,

heute muss ich Sie darüber informieren, dass ich als neuer Geschäftsführer der GWM Grund-Wert Massivhaus Verwaltungs GmbH den Antrag auf Regelinsolvenz für die GWM Grund-Wert Massivhaus Verwaltungs GmbH und die GWM Grund-Wert Massivhaus GmbH & Co. KG beim zuständigen Amtsgericht gestellt habe. Leider sind die Verhandlungen der letzten Tage mit der Design Bau AG bzgl. der projektrelevanten Grundstücksflächen gescheitert, so das uns nun rechtlich keine andere Möglichkeit bleibt.


Ziel des nun folgenden Insolvenzverfahrens ist die Weiterführung des Unternehmens und die Durchführung bzw. Umsetzung der geplanten Projekte. Auch wird ein wichtiger Punkt sein, mögliche Schadensersatzforderungen gegen die Design Bau AG geltend zu machen, um so das verlorene Kapital auf dem Rechtswege wieder zu beschaffen.
Wir werden Sie über jede Veränderung informieren.



Bis dahin erreichen sie uns unter kundenbetreuung-kundtanger@grundwert-massivhaus.de"

Dem bleibt noch hinzuzufügen, dass man die Vorgänge bei GWM und DHBU mit denen bei pM (privileg Massivhaus) vergleichen muss und dass ein Insolvenzverwalter insbes. die PERSÖNLICHE HAFTUNG DER VERANTWORTLICHEN zu prüfen hat!




Die DESIGN Bau AG sandte unserer Kanzlei am 6.7.2010 folgendes Schreiben vom 6.7.2010 zu:

"Sehr geehrter Herr Winter,

zu den von Fa. GWM Grund-Wert Massivhaus GmbH & Co. KG erhobenen Vorwürfen gegen die DESIGN Bau AG nehmen wir wie folgt Stellung:

1. Die von Fa. GWM behaupteten Vertragspflichten aus dem zwischen DESIGN Bau AG und GWM geschlossenen Kaufvertrag zur Beseitigung eines angeblichen „grundrechtlichen“ Problems existieren nicht. Eine Zusicherung der „Verankerung“ einer Gemeinschaftsordnung für die Privatstraße Kundtanger wurde seitens der DESIGN Bau AG nicht gegeben.

2. Selbstverständlich muss es für eine solche Privatstraße eine Gemeinschaftsordnung geben, die die Rechte und Pflichten der Miteigentümer untereinander regelt. Eine solche Gemeinschaftsordnung wurde von der Alt-Eigentümerin der Flächen aufgestellt. Die grundbuchliche Absicherung wird derzeit von ihr vorgenommen.

3. Aufgrund der von Fa. GWM geforderten schnellen Eigentumsumschreibung der Baugrundstücke sowie der Miteigentumsanteile an der Privatstraße ist die DESIGN Bau AG schon rechtlich nicht in der Lage, eine von Fa. GWM vertragswidrig geforderte Grundbucheintragung zu veranlassen. Auf diesen Umstand wurde Fa. GWM mehrfach hingewiesen, eine Reaktion darauf erfolgte zu keiner Zeit.

4. Bereits Mitte Juni d.J. konstituierte sich die Eigentümergemeinschaft Privatstraße Kundtanger erstmals. Eine Einladung der Alt-Eigentümerin zu dieser Versammlung hat die DESIGN Bau AG der Fa. GWM bereits Ende Mai d.J. weitergeleitet. Offensichtlich hatte die Fa. GWM ihre Teilnahme nicht für notwendig erachtet.

5. Die Umstände des Geschäftsgebarens der Fa. GWM sowie die selbst von ihr bekannt gemachten Differenzen mit den Finanzbehörden lassen vermuten, dass die gegen die DESIGN Bau AG erhobenen Vorwürfe lediglich als Vorwand dienen sollen, von den eigentlichen Ursachen des jetzt gestellten Insolvenzantrages abzulenken. Sollte dies nicht der Fall sein, verstehen die bei Fa. GWM handelnden Personen, immerhin drei verschiedene Geschäftsführer innerhalb weniger Wochen, offensichtlich noch weniger von ihrem Geschäft, als das bislang zu vermuten war.

6. Einer eventuellen Schadensersatzforderung, wie sie auf den zahlreichen Internetseiten der Fa. GWM angekündigt wird, sieht die DESIGN Bau AG mit großer Gelassenheit entgegen. Hierfür gibt es weder eine wirtschaftliche noch eine juristische Grundlage. Vielmehr behält es sich die DESIGN Bau AG vor, von Fa. GWM Schadensersatz wegen vertragsschädigenden Verhaltens und Rufschädigung zu fordern.

7. Wir bedauern es, wenn durch dieses aus unserer Sicht unseriöse Verhalten private Bauherren, Handwerker oder sonstige Dritte zu Schaden kommen. Die DESIGN Bau AG kann nur betonen, dass es weder ursächlich noch anlässlich unseres Verhaltens in dieser Angelegenheit zu der jetzt entstandenen Situation gekommen sein kann. Selbstverständlich wird sich die DESIGN Bau AG auch künftig keinen vernünftigen Lösungen verschließen, die helfen können, entstandenes Unrecht zu lindern.

Mit freundlichen Grüßen

DESIGN Bau AG


Axel Wehrend
Kfm. Prokurist

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Im Zusammenhang mit der GWM tritt mitunter auch die s+w plan-bau GmbH auf, deren GF ein Berliner ist.

Auf der Homepage dieser Firma heißt es im Juli 2010:

"Die s+w plan-bau wurde 2003 in München gegründet. Sie expandierte in Westdeutschland und hat seit Juli 2009 ihren Sitz in Celle bei Hannover. Seit Dezember 2009 befindet sich auch in Berlin ein Verkaufs-Büro.

Die s+w planbau GmbH wendet sich an zwei Zielgruppen.
Einerseits an die Eigennutzer, die ein Haus für sich selbst bauen wollen, als auch an Investoren die an dem Vermögensaufbaukonzept der sogenannten "11 statt 30 "-Formel teilnehmen wollen, welches die DBFV AG anbietet.

Für diese Kunden übernimmt die s+w planbau als Lizenznehmer der DBFV den Aufbau der vermieteten Investorenobjekte."

Ferner heißt es auf der Homepage im Juli 2010:

"Die s+w planbau baut Häuser in massiver Bauweise und verfügt über einen langjährigen Erfahrungsschatz. Unser Ziel ist es, den Traum vom eigenen Heim für sie wahr werden zu lassen.

Zudem baut die s+w planbau in Lizenz für die DBFV AG die Investorenobjekte der Teilnehmer am Vermögensaufbau der "11 statt 40" - Formel."


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Hauskauf.de

Tritt seit 2009 im Internet auf. Behauptet wird in 2009, dass man als sog Hauskaufportal "unabhängig" sei. In 2009 wurden zur Auswahl die Firmen Privileg, DHBU, GWM benannt... Auf der Homepage fanden sich unter der Überschrift "Hauskauf.de Erfolgsstories" Bilder von Privileg Massivhaus Bauherren, die vor 2009 -also vor dem ersten Auftritt von hauskauf.de- bereits gebaut hatten... Auch hauskauf.de pries die "11 statt 30" Formel an und verwies auf einen angeblich existenten Prof.Dr. Schatzmann... Aber auch im Juli 2010 noch tritt Hauskauf.de im Internet auf. Allerdings werden die Hausbaufirmen die empfohlen werden nicht mehr offen benannt...
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Auf www.insolvenzubekanntmachungen.de war im Juli 2010 zu finden:


In dem Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der GWM Grund-Wert Massivhaus GmbH & Co. KG, Branitzer Platz 6, 14050 Berlin, ist gemäß § 21 InsO am 09.07.2010 um 7.30 Uhr angeordnet worden: vorläufige Insolvenzverwaltung; vorläufiger Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Udo Feser, Uhlandstr. 165/166, 10719 Berlin. Verfügungen d. Schuldner/in sind nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam. Untersagung und Einstellung der Zwangsvollstreckung ins bewegliche Vermögen.

AZ: 36g IN 2943/10
Berlin, 9. Juli 2010
Amtsgericht Charlottenburg



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Die MZ Finanzvermittlung für die Berliner Handwerker AG & Co. KG (vielen besser unter einem vorherigen Namen, nämlich Finanz Garant AG & Co KG, bekannt, gibt folgendes unter www.unternehmensregister.de im Juli 2010 bekannt:

Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) Aktenzeichen: HRA 38414 B Bekannt gemacht am: 07.07.2010 12:00 Uhr

In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr:

Vorgänge ohne Eintragung

07.07.2010


MZ Finanzvermittlung für die Berliner Handwerker AG & Co. KG, Berlin, Pestalozzistraße 76 A, 10627 Berlin. Es ist die Löschung der Gesellschaft gemäß § 394 FamFG wegen Vermögenslosigkeit beabsichtigt. Die Widerspruchsfrist beträgt ein Monat..


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Hinweis: Am 3.7.2009 war feststellbar, dass eine Homepage, die sich als Forum kritisch auch mit den vorbenannten Firmen auseinandersetzt nicht mehr aufgerufen werden konnte. In Erfahrung zu bringen war, dass eine sehr heftige Syn dDOS Attacke gegen diese Domain stattfand (zur weiteren Information unter google: "bsi für bürger syn ddos" eingeben oder bei wikipedia nach "Denial of Service" suchen). Die Homepage des Forums war daher nicht mehr aufrufbar. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat hiervon am 3.7.2009 Kenntnis erhalten.

Von dDos Attacken betroffen waren im Übrigen in der Vergangenheit schon u.a. amazon, Heise online, ebay, CNN, Yahoo und nun ein "kleines" aber immer mehr beachtetes Forum, dass kritisch über Geschäftspraktiken im Baubereich tätiger Firmen berichtet.

INFOS zu INSOLVENZEN:

auf www.insolvenzbekanntmachungen.de war zu finden:

Über das Vermögen der MG International Service Verwaltungs GmbH, Amtsgericht Charlottenburg HRB114462, Kapweg 3, 13405 Berlin, ist am 22.09.2010 um 13.00 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet worden.

Verwalter: Rechtsanwalt Friedemann Ulrich Schade, Friedrichstr. 189, 10117 Berlin

Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) sind beim Insolvenzverwalter schriftlich bis zum 15.12.2010 anzumelden.

Termin zur Gläubigerversammlung, in dem auf der Grundlage eines Berichts des Insolvenzverwalters über den Fortgang des Verfahrens beschlossen wird (Berichtstermin).
Er dient zugleich der Beschlussfassung der Gläubiger über die Beibehaltung des ernannten oder Wahl eines neuen Verwalters (§ 57 InsO), Wahl oder Beibehaltung eines Gläubigerausschusses (§ 68 InsO), Fortgang des Verfahrens (§ 157 InsO) und gegebenenfalls über die nachfolgend bezeichneten Gegenstände:

Wirksamkeit der Verwaltererklärung zu Vermögen aus selbstständiger Tätigkeit (§ 35 Abs. 2 InsO),
Zahlung von Unterhalt aus der Insolvenzmasse (§ 100 InsO),
Hinterlegungsstelle und Bedingungen zur Anlage und Hinterlegung von Geld, Wertpapieren und Kostbarkeiten (§ 149 InsO),
Besonders bedeutsame Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters; insbesondere Veräußerung des Unternehmens oder des Betriebs der Schuldnerin, des Warenlagers im Ganzen, eines unbeweglichen Gegenstandes aus freier Hand, einer Beteiligung der Schuldnerin an einem anderen Unternehmen, die der Herstellung einer dauernden Verbindung zu diesem Unternehmen dienen soll, die Aufnahme eines Darlehens, das die Masse erheblich belasten würde, Anhängigmachung, Aufnahme, Beilegung oder Vermeidung eines Rechtsstreits mit erheblichem Streitwert (§ 160 InsO),
Betriebsveräußerung an besonders Interessierte oder
Betriebsveräußerung unter Wert (§§ 162, 162 InsO),
Zwischenrechnungslegung gegenüber der Gläubigerversammlung (§ 66 Abs. 3 InsO),
Gerichtliche Auflagen an den Insolvenzverwalter (§ 58 Abs. 1 InsO),
Antrag auf Anordnung oder Aufhebung der Anordnung einer Eigenverwaltung (§§ 271, 272 InsO)
sowie unter Umständen
Anhörung über eine Verfahrenseinstellung mangels Masse (§ 207 InsO).:
08.11.2010, 10.15 Uhr,

im Amtsgericht Charlottenburg, Amtsgerichtsplatz 1, 14057 Berlin, II. Stock Saal 218.

Nimmt an der Gläubigerversammlung kein stimmberechtigter Gläubiger teil (Beschlussunfähigkeit), so gilt die Zustimmung zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters als erteilt (§ 160 Abs. 1 S. 3 InsO).

Termin zur Prüfung der angemeldeten Forderungen (Prüfungstermin):

14.02.2011, 10.05 Uhr,

im Amtsgericht Charlottenburg, Amtsgerichtsplatz 1, 14057 Berlin, II. Stock Saal 218.

Gläubiger, deren Forderungen im Prüfungstermin festgestellt werden, erhalten keine Benachrichtigung über den Ausgang des Prüfungstermins.

Die Gläubiger werden aufgefordert, dem Insolvenzverwalter unverzüglich mitzuteilen, welche Sicherungsrechte sie an beweglichen Sachen oder Rechten der Schuldnerin beanspruchen. Der Gegenstand, an dem das Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung sind zu bezeichnen. Wer die Mitteilung schuldhaft unterlässt oder verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden (§ 28 Abs. 2 InsO). Personen, die Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin haben, werden aufgefordert, nicht mehr an die Schuldnerin, sondern an den Insolvenzverwalter zu leisten (§ 28 Abs. 3 InsO). Dem Verwalter sind die Zustellungen übertragen worden (§ 8 Abs. 3 InsO).



AZ: 36m IN 3115/10
Berlin, 24. September 2010
Amtsgericht Charlottenburg






FERNER HEIßT ES AUF www.insolvenzbekannmachungen.de:

In dem Insolvenzeröffnungsverfahren der MG International Service GmbH & Co. KG., Kapweg 3, 13405 Berlin, ist der am 14.07.2010 bei Gericht eingegangene schriftliche Eigenantrag am 20.09.2010 mangels Masse gemäß § 26 Abs. 1InsO abgewiesen worden.

AZ: 36m IN 3116/10
Berlin, 22. September 2010
Amtsgericht Charlottenburg