Einleitung  
Jeder ist ein Erbe seiner Taten (Goethe).

Wo es was zu vermachen gibt, ist Ihr Notar dringend gefragt.
Wem Sie was hinterlassen wollen, ist Ihre Sache. Aber auch: Wann und wieviel. Deshalb sollten Sie die Dinge frühzeitig selbst in die Hand nehmen. Bevor es das Gesetz tut. Oder glauben Sie daran, dass eine Gesetzesänderung Ihnen Vorteile bescheren wird?

Im Laufe eines Lebens sammelt sich einiges an Werten an. Doch die will man meistens nur bestimmten Menschen hinterlassen. Deshalb sollten Sie sich einmal mit Ihrem Notar über Ihre Vorstellungen unterhalten. Damit Sie sicher sein können, dass alles in Ihrem Sinne geregelt wird .Vor allem dann, wenn Sie selbst nicht mehr dafür sorgen können. Oder wollen Sie, dass das Gesetz für Sie bestimmt, wer Ihr Erbe wird.

Immerhin weiß Ihr Notar genau, welche Vorkehrungen für Ihre ganz persönlichen Verhältnisse sinnvoll sind. Ob Sie zum Beispiel eine Immobilie oder Vermögen besser vererben oder verschenken sollten. Denn Ihr Notar kennt die über 400 Paragraphen des deutschen Erbrechts. Aber auch die wichtigsten Regeln des Steuerrechts und des ausländischen Erbrechts sind ihm vertraut.

74 Prozent der Deutschen sollen nach einer Umfrage der DVEV weder ein Testament gemacht noch einen Erbvertrag abgeschlossen haben. Entsprechend ungeordnet gestaltet sich so manche Erbschaft. Bei zahlreichen Erbschaften wird dem Staat schon deshalb unnötig viel Geld geschenkt. 1996 hat der Staat noch 2,07 Mrd. € an Erbschaftssteuer vereinnahmt. 2006 waren es bereits 3,76 Mrd. € (Quelle: Bundesfinanzministerium).

Sie ahnen es schon: Eine Urkunde vom Notar kann Ihren Erben so manche böse Überraschung ersparen.

Die nächsten Seiten bringen Sie sicher auf ein paar Ideen, wie Sie Ihre Nachfolge regeln können. Auch wenn Sie sich noch lange bester Gesundheit erfreuen.