Einleitung  
Das Eigenheim ist der teuerste aller Schlüsselanhänger.

Da tauschen Sie den Opernplatz mal eben schnell gegen die Hauptstraße. Und setzen dann ganz locker gleich noch drei Häuser darauf und verdienen daran. So einfach kann Eigentum sein. Aber leider nur im Spiel.

Ob Schlossallee oder Parkstraße: Fast jeder war schon stolzer Besitzer von Grund und Boden. Sogar samt Häusern und Hotels. Zumindest auf dem Spielbrett. Doch was beim Monopoly so mir nichts, dir nichts geht, ist im richtigen Leben sehr viel komplizierter. Von den Risiken mal ganz abgesehen. Deshalb geht der Kauf einer Immobilie auch nie ohne Notar. So will es das Gesetz.
Als Wohnungsbesitzer sind Sie nun mal nicht automatisch Herr im Haus. Und selbst, wenn Sie ein ganzes Haus kaufen, gehört Ihnen damit nicht unbedingt das Stück Land, auf dem es steht. Ganz zu schweigen von den unerwünschten Altlasten, die Sie unwissentlich mit einem Grundstück erwerben können.

Wenn Sie allerdings wissen, worauf Sie achten müssen, bedeutet Eigentum mehr Freud als Leid. Weil Sie sich entsprechend absichern können. Hier hilft Ihnen ein Gespräch mit Ihrem Notar, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dies ist schon deshalb besonders wichtig, weil man in der Regel nur einmal im Leben eine Immobilie kauft. Man kann als Käufer daher nicht auf eigene Erfahrungen zurückgreifen. Als Käufer darf man sich den Notar selbst aussuchen zu dem man das Vertrauen hat.

Dieses Kapitel soll Ihnen schon einmal einige Hinweise geben, worauf Sie achten müssen, wenn's ums Bauen, Kaufen oder Verkaufen geht. Die Details kennen wir Notare. Fragen sie ganz einfach.